Der Ehrenkodex des Eisenkriegers


Sei fest entschlossen für deine Ziele alles zu geben. Sei fest entschlossen Dich zu entwickeln, stärker zu werden und für Dich einzustehen.



Gib schlechte Gewohnheiten auf, richte dich und dein Leben auf Deine Ziele aus.


Erwarte nicht von anderen, dass sie deinen Weg in deinem Tempo mitgehen. Lasse deinem Umfeld Zeit, sich auf Deine Ziele einstellen zu können. Gehe umsichtig mit der Energie deiner Leute um. Sei geduldig und großzügig mit deinen Leuten.



Sei vorsichtig in der Beurteilung anderer. Mache keine Vorhaltungen und keine Vorwürfe. Bedenke immer wie deine Ziele auf andere wirken.


Sei aufmerksam und voller Respekt gegenüber einem Gegner oder Sportskameraden. Ihr gehört derselben Liga an. In der Begegnung eines Rivalen kannst du durch dein Verhalten Respekt für dich erzeugen. Zeige deinem Gegner Respekt und Anerkennung für seine Leistung, um ihm zu zeigen, dass du von ihm das gleiche erwartest.


Wenn du eine große Leistung vollbracht hast, vermeide es damit anzugeben. Wenn die Leistung wirklich groß war, wird diese Würdigung ein anderer übernehmen. Wenn du dich selber lobst, weckst du die Neider und Kritiker, die deine Leistung ruinieren.



Reagiere auf Ratschläge anderer Sportler freundlich. Wenn du auf alle Ratschläge ablehnend oder zornig reagierst, werden dir bald keine Tipps und Verbesserungsvorschläge mehr gemacht. Die Leute werden deine Fehler sehen und nicht mehr ansprechen.



Ein jüngerer und unerfahrener Sportler braucht den Rat des erfahrenen Athleten. Sei aufmerksam den Anfängern gegenüber und stehe ihnen mit Rat und Tat bei, ohne dafür mehr als Dank zu erwarten. Schaue Dir nicht ohne Ratschlag schwere Fehler in der Ausführung von Übungen an. Es könnte hier ein starker Gegner heran wachsen. Ein Sieg über einen solchen Himmelsstürmer bringt auch dir Ehre. Jeder Athlet erinnert sich ein Leben lang an die Ratschläge der großen Eisenkrieger, die ihm begegnet sind.



Suche dir einen Trainingspartner. Übernehme Verantwortung für einen Sportskameraden. Helfe deinem Trainingspartner sich weiterzuentwickeln, stärker zu werden, wenn er nicht so weit ist wie Du. Ist dein Trainingspartner dir überlegen, kann das ebenfalls gut für dich sein. Du hast deine Ziele immer direkt vor Augen. Das wird dir noch mehr helfen, noch mehr Motivation geben als ein schwächerer Trainingspartner.



Fühle dich keinem anderen Eisenkrieger unterlegen. Wer einen Champion in seiner Kunst beobachtet und meint, er könne es nie soweit bringen, ist ein Weichling. Wer einen Champion beobachtet, sich von ihm inspirieren lässt und ab sofort umso härter an seiner eigenen Entwicklung arbeitet, ist auf dem „Weg des Eisenkriegers“ - auf dem Weg zum Champion.


Halte nichts für „gut“ oder „fertig“, egal wie weit deine Entwicklung ist. Es ist unwichtig wie stark du bist oder welche Titel du gewonnen hast. Bleibe bescheiden und bleibe „bei dir“. Halte dich für einen Anfänger, lass das Feuer der Motivation nicht erlöschen, treibe deine Entwicklung immer weiter voran. Das Glück des Sportlers liegt einzig auf dem Weg des Bemühens selbst.



Ein kluger Mann sagte: „Ich weiß nicht, wie ich andere bezwingen kann, ich weiß nur, wie ich mich selbst bezwingen kann.“ Lebenslange Übung kennt kein Ende. Man muss sich nach jedem Trainingstag verbessert finden und Vollkommenheit auf seinem gesamten Lebensweg anstreben.



Im Bodybuilding und im Kraftsport, also auf dem „Weg des Eisenkriegers“, kommt es auf jedes Detail an. Lerne deinen Tag genau zu planen. Halte dich an deine Planung.



Lege Dir eine Bibliothek zu, du brauchst alles an Lektüre, an Büchern, an Zeitschriften, Texten aus dem Internet, Filme, Filmclips, Fotos. Sammele alles und studiere diese Dinge in jeder freien Minute.



Lerne dich zu konzentrieren, dich zu fokussieren. Lerne dich auf den nächsten Moment zu konzentrieren, auf den Moment der Anstrengung, den Moment, in dem du all deine Kraft und Konzentration brauchst, um ein unglaubliches Gewicht vom Boden zu heben oder die letzten zwei Wiederholungen einer Übung abzuschließen.


Übe es dich in Rage zu bringen, schau vor einer schweren Aufgabe in den Spiegel und erzähle dir wie böse, wie gefährlich du bist. Du wirst sehen, dass du dich nach einiger Übung tatsächlich in einen Zustand äußerster Erregung, übelster Wut und größtem Zorn bringen kannst. Dieser Zorn wird dich durch deine Aufgabe führen und die Dinge laufen manches Mal wie von alleine ab.



Von einem Menschen mit einem gewöhnlichen Geist kann man nicht erwarten, dass er Großes vollbringt. Nur wenn er sich in einen beinahe verrückten Zustand bringt, weit entfernt von Verstand und Vernunft, kann er Ungewöhnliches leisten.



In keiner Übung sollte man annehmen alles erreicht zu haben. Solch ein Gefühl der Zufriedenheit steht im Widerspruch mit dem „Weg des Eisenkriegers“. Ein Eisenkrieger, der sein ganzes Leben lang unzufrieden war, obwohl er immer an seiner Entwicklung hart gearbeitet und hart trainiert hat, kann erst am Ende rückblickend sagen, dass er sein Ziel erreicht hat.